|   * = Werbe- / Affiliatelink
Zeichnen lernen online
Anzeige
Anzeige

In diesem Test der Polychromos Farbstifte von Faber-Castell* möchte ich meine Erfahrungen mit den Stiften mit Euch teilen. Am Ende des Testberichts möchte ich versuchen die Qualität der Stift zu bewerten.
Kommen wir aber zunächst zu einer kurzen Produktbeschreibung. Worum handelt es sich eigentlich bei den Polychromos von Faber-Castell

Produktbeschreibung – Polychromos-Buntstifte

Bei den Polychromos handelt es sich um Künstlerfarbstifte bzw. Buntstifte hoher Qualität.

Die Stifte sind rund und haben eine Farbmine, die wie bei einem Bleistift von Holz ummantelt ist. Die Farbminen der Polychromos haben eine mittlere bis weiche Härtestufe und bestehen aus wasserfester Ölkreide. Die Produktbeschreibung verspricht reine Pigmente, bleibende Farbintensität (also hohe Lichtechtheit) und hohe Deckkraft.
Die Farbmine der Stifte ist hart genug, um fein angespitzt zu werden, wodurch man auch Details zeichnen kann. Sie ist aber auch weich genug, um damit geschlossene Farbflächen mit intensiver Leuchtkraft zu malen.

Der Hersteller der Farbstifte verspricht einen hohen qualitativen Standard. Dies soll die Bruchfestigkeit der Mine betreffen, sowie die Lichtbeständigkeit, Farbbrillanz, Vermalbarkeit und mehr.
Zudem sind die Künstlerstifte als Einzelfarben und in Etuis verschiedener Größe zu kaufen. Eine Besonderheit ist zudem der Holzkoffer, der 120 verschiedene Farben enthält

Ich selbst habe wirklich viel mit den Stiften gezeichnet und möchte hier berichten, was von den Versprechen zutrifft.

Anzeige

Testbericht Polychromos Farbstifte

Anwendbare Mal- und Zeichentechniken

Mit den Polychromos kann man viel der üblichen Mal- und Zeichentechniken anwenden. So kann man mit den Stiften

  • Schummern,
  • schraffieren,
  • geschlossene Farbflächen malen,
  • Farbverläufe malen,
  • Hell-Dunkel-Verläufe malen,
  • man kann die Stifte ineinander vermalen und
  • die Stifte lassen sich auch mit Babyöl und Lösungsmitteln bearbeiten.

Eine Technik, die nicht anwendbar ist, ist das Lavieren. Hierzu müssten die Stifte mit Wasser vermalbar sein. Da die Stifte jedoch wasserfest sind, sind Pinseltechniken oder andere Maltechniken mit Wasser ausgeschlossen. Hierzu würden sich Aquarellstifte eigenen.
Eine Spezialtechnik stellt die Bearbeitung mit Babyöl oder Lösungsmittel dar, womit man wieder ganz andere Maleffekte erzielen kann. Ich selbst habe diese Technik jedoch noch nicht angewendet und kann daher nicht viel mehr dazu sagen.

Wenn Ihr mehr zur Zeichentechnik mit den Buntstiften lesen wollt, solltet Ihr meine andere Website besuchen. Hier habe ich vor einigen Jahren bereits viel über die Stifte geschrieben:

Test - Polychromos Farbstifte
Polychromos Künstlerfarbstifte

Meine Erfahrung mit den Stiften

Wie bereits erwähnt, habe ich in den vergangenen Jahren viel mit den Polychromos gearbeitet und bin zugegebener Weise sozusagen ein Fan von den Stiften – habt Ihr wahrscheinlich schon geahnt.
Ich möchte meine Erfahrungen mit den Polychromos für diesen Produkt-Test jedoch ganz neutral schildern und versuche auch die Nachteile hervorzuheben.

Härte der Mine

Wie auch der Hersteller verspricht, ist die Mine der Farbstifte hart genug, um stark angespitzt zu werden. Dadurch lassen sich auch Details zeichnen. Die Stifte werden nicht allzu schnell stumpf. Die Polychromos sind jedoch auch weich genug, um einen satten Farbauftrag zu erreichen. Das bedeutet, dass man geschlossene Farbflächen malen kann. Das ist eine Eigenschaft, die ich bei anderen Farbstiften oft vermisst habe.

Meiner Meinung nach ist das Verhältnis zwischen Weichheit und Härte sehr gut ausbalanciert. Das ist einer der Gründe, weshalb ich von den Stiften begeistert bin. Wobei man sagen muss, dass sich manche Künstler eher eine weichere Mine wünschen – das ist aber Geschmackssache. Also, hier der Hinweis: Die Stifte sind nicht so weich wie z.B. Pastellkreiden oder Kohle. Ihre Härte entspricht eher der eines B- oder 2B-Bleistifts, würde ich sagen.
Wer einen weicheren Farbstift sucht, sollte vielleicht mal Pastellstifte ausprobieren. Sie sind ein recht guter Kompromiss zwischen Farbstiften und Pastellkreiden.


Detailaufnahme aus einer meiner Farbstiftzeichnungen mit Polychromos

Qualität der Farbe

Auch die hohe Farbintensität kann ich nur bestätigen. Wie Ihr auf den Bilder in diesem Testbericht seht, sind die Farben wirklich sehr stark und bisher sind mir in diesem Punkt keine besseren Farbstifte bekannt.
Gleiches gilt für die Lichtbeständigkeit. Ich habe Zeichnungen, die ich mit Polychromos gemalt habe, seit Jahren in meiner Wohnung hängen und konnte bisher keine farbliche Veränderung erkennen.

Kosten / Preis

Der vielleicht einzige Wehrmutstropfen ist der Preis der Polychromos-Farbstifte. Wobei ich festgestellt habe, dass die Stifte in den vergangenen Jahren sogar günstiger wurden. Ich selbst kann mich noch daran erinnern, dass ein Stift vor etwa 15 Jahren (also 1998) noch 3 DM gekostet hat – also ca. 1,50 Euro. Heute findet man Angebote für Polychromos bereits ab ca. 1,10 Euro. Die Inflation miteingerechnet ist das sogar eine starke Preissenkung.

Trotzdem ist der Preis für viele andere Farbstifte im Vergleich zu den Polychromos geringer. Meiner Erfahrung nach geht dies jedoch auch mit einer geringeren Qualität einher.
Wer mit einem gewissen Anspruch malen und zeichnen will, sollte den höheren Preis für die Polychromos investieren. Auch als Hobby-Künstler darf man nicht am Material sparen.

Vorteile und Nachteile der Polychromos im Überblick

Vorteile

+ hohe Farbintensität
+ hohe Lichtbeständigkeit
+ hart genug, um Details zu zeichnen
+ weich genug, um geschlossene Flächen zu malen
+ viele Zeichentechniken sind anwendbar
+ große Auswahl an Farben
+ auch Einzelstifte erhältlich

Nachteile

- Kosten / Preis der Stifte
- nicht mit Wasser vermalbar
- nicht so weich, um die Verwischtechnik gut anwenden zu können
(es ist Ansichtssache, ob man dies eher als Nachteil oder Vorteil betrachten will)


Fazit - Testergebnis

Ihr habt es bereits lesen können, dass ich persönlich ein Fan der Stifte bin. Für mich sind es die besten Künstler-Farbstifte, die ich bisher testen konnte.
Das einzige Manko, das ich bei diesem Test für die Polychromos von Faber-Castell aufführen kann, ist der Preis. Andere Stifte mögen hier günstiger sein, man muss jedoch auch mit einer geringeren Qualität im Vergleich zu den Polychromos rechnen.

Ob die Farbmine nun nicht weich genug ist, ist Geschmackssache. Für mich bestechen die Buntstifte gerade durch den ausgewogenen Härtegrad der Mine – außerdem durch die Lichtbeständigkeit und die starke Farbintensität.

Mein Testergebnis für die Stifte heißt dementsprechend sehr gut.

Im Folgenden seht Ihr noch einige Zeichnungen, die ich selbst mit den Polychromos gemalt habe.

So, das war's. Wenn Ihr gerne mit Farbstiften zeichnet, könnt Ihr den Polychromos ja mal eine Chance geben. Startet einfach mit einem kleinen Set oder ein paar einzelnen Stiften.


Anzeige




Anzeigen


Anzeige
Anzeige
Home | Links | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Forum Zeichnen Lernen - 2000 - 2017