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Abzeichnen - Die Tricks der Alten Meister
Teil 1

Und noch mehr zum Thema Abzeichnen – da immer wieder die Frage kommt: „Abzeichnen ja oder nein?“ Darum noch mal die Antwort: „Abzeichnen ist für Anfänger und Fortgeschrittene gut.“

Auch alle möglichen Tricks sind meiner Meinung nach in Ordnung, wenn man einfach nur ein tolles Bild zeichnen möchte.
Um für mehr Akzeptanz für das Abzeichnen zu sorgen und auch für alle Tricks, die damit zu tun haben, möchte ich hier beschreiben wie es die großen Meister aus den vergangenen Jahrhunderten gemacht haben. Ihnen war fast jedes Mittel recht, um ein möglichst perfektes Gemälde zu anzufertigen.

Lest in diesem Artikel mehr über das Prinzipielle Vorgehen der Alten Meister, oder springt zu Teil 2, wenn Ihr gleich die Zeichentricks kennenlernen wollt.

Zeichentricks der Alten Meister
Zeichnung von Albrecht Dürer, die zeigt wie ein Zeichner mit einer Art Raster-Methode abzeichnet

Wie die großen Künstler gezeichnet und gemalt haben

Das Ziel der Künstler aus vergangenen Jahrhunderten war in der Regel eine möglichst realistische Abbildung des Bildmotivs. Um dieses Ziel zu erreichen waren so ziemlich alle Mittel recht und billig. Immerhin hatte es sich zumeinst um Auftragsarbeiten gehandelt. Was hier zählte, war das Ergebnis.

Die Maler haben viele Methoden entwickelt um Proportionen möglichst realistisch abzuzeichnen. Hätte es damals Fotoapparat und Projektor gegeben, die Künstler hätten sie benutzt. Zumindest dann, wenn es um das Malen einer Auftragsarbeit gegangen wäre.
Man sollte das nicht mit Studienzeichnungen verwechseln, die eher der Übung und der Untersuchung von Form und Anatomie gedient haben.

Zeichnung als Vorlage für ein Gemälde
Eine Zeichnung von Leonardo da Vinci (Madonna mit Kind), die als Vorlage für ein Gemälde dienen sollte

Vorgehen beim Zeichnen und Malen

Früher war die Zeichnung nur ein Arbeitsschritt auf dem Weg zu einem Gemälde. Das Gemälde war das eigentliche Kunstwerk, die Zeichnung eher ein Arbeitsmittel.

Auch die großen Meister wie Leonardo da Vinci, Dürer, Raffael da Urbino etc. haben nicht direkt auf dem Malgrund losgelegt. Bevor sie mit dem Malen begonnen haben, hatten sie Studien angelegt. Das bedeutet, dass sie von den Bildobjekten unzählige Skizzen gefertigt haben – sie haben die Bildobjekte zeichnerisch untersucht. Danach wurde eine Skizze vom gesamten Bild gezeichnet. Von diesen Zeichnungen haben die Künstler dann abgemalt. Das bedeutet, dass diese Gemälde durch mehrmaliges Abzeichnen und Abmalen entstanden sind.

Oft wurden die Zeichnungen, die als Vorlagen für das Gemälde dienten, sogar in Originalgröße angefertigt. Zeichnungen von Leonardo da Vinci beweisen dies zum Beispiel. Man denke auch an seine vielen Anatomiestudien des menschlichen Körpers.
Die Künstler haben vor allem für das Malen und Zeichnen von Menschen viele Akt-Studien gezeichnet und dabei eigene Methoden und Proportionsregeln entwickelt, um Menschen noch realistischer darstellen zu können.

Lest mehr über die Zeichentricks der Alten Meister in Teil 2.


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